Bläschen an Händen und Füßen – das dyshidrotische Ekzem

Die Bezeichnung dyshidrotisches Ekzem, auch Dyshidrose genannt, beschreibt eine Hauterkrankung, die sich in der Bildung stark juckender Bläschen äußert. Typische Stellen, an denen sie auftreten (Prädilektionsstellen), sind vor allem die Leistenhaut der Finger- und Zehenkanten, die Handflächen und Fußsohlen.

Auswirkungen des dyshidrotischen Ekzems

Weil die Bläschen jucken und schmerzen, fordern sie die ständige Aufmerksamkeit und bestimmen viele Lebensbereiche der Betroffenen, sowohl privat als auch beruflich.

Es kann einen ganz verrückt machen, wenn man sich auf eine Aufgabe konzentrieren will und immer wieder vom Juckreiz abgelenkt wird.

Desweiteren wird das Ein- oder Durchschlafen nicht selten zur Qual. Man fühlt sich morgens oft wie gerädert und dem kommenden Tag nicht wirklich gewachsen. Dann wird es zunehmend schwieriger, sich zu konzentrieren und den Anforderungen des alltäglichen Lebens gerecht zu werden.

Gerade Kinder leiden besonders, weil sie sich einerseits in der Schule nicht richtig konzentrieren können – und andererseits oft von ihren Mitschülern aufgrund an den Händen sichtbarer Bläschen gehänselt oder gemieden werden.

Auch das Hautbild ist eine große Herausforderung, die Bläschen jucken quälend, breiten sich aus, trocknen ein, bilden Krusten. Im Ganzen erscheint die Haut entzündet, rau und rissig und sieht dadurch nicht gepflegt aus.

Besonders an den Händen lässt sich dies nicht immer verbergen, während die betroffenen Stellen der Füße –  eingepackt in Schuhen und Strümpfen – durch Schweiß und Wärme häufig gereizt und mit weiterem Juckreiz reagieren, weshalb die Leidtragenden sie am liebsten ausziehen würden.

All das frustriert und kann einen schier zur Verzweiflung bringen.

Verständlich, dass vom dyshidrotischen Exzem Betroffene sich in Ihrer Haut nicht wohl fühlen und viel häufiger gereizt und gestresst reagieren als ihnen lieb ist. So bestimmt der Hautzustand leicht die Stimmung, das Verhalten und damit den ganzen Alltag.

Ursachen des dyshidrotischen Ekzems

Meist ist das dyshidrotische Ekzem Ausdruck einer atopischen Dermatitis, also einer Neurodermitis. Hier liegt eine anlagebedingte Erkrankung zu Grunde.

Weitere Ursachen können eine Schuppenflechte (Psoriasis), Kontaktallergien und Pilzinfektionen der Haut (Tinea) sein. Starke Beanspruchung der Haut durch häufiges Händewaschen, reizende Putzmittel und anhaltende Feuchtigkeit fördern die Entwicklung und das Fortbestehen eines dyshidrotischen Ekzems ebenfalls. Diskutiert wird auch eine Verschlechterung des Ausschlags durch starkes Schwitzen und Sonneneinstrahlung.

Erscheinungsbild des dyshidrotischen Ekzems

Besonders an Fingern, Zehen, Handflächen und Fußsohlen zeigen sich winzige, zwischen 1-3 mm große Bläschen. Diese sind mit einer klaren, serösen Flüssigkeit gefüllt und quälen den Patienten mit starkem Juckreiz und Schmerzen. Meist liegen sie in kleinen Grüppchen zusammen und breiten sich schnell aus. Die Bläschen sind gut sichtbar, weil sie direkt unter der Oberhaut (Epidermis) liegen, tieferliegende, bis in die Lederhaut reichende Bläschen sind eher selten.

Durch äußere Einflüsse wie Kratzen oder Quetschen, aber auch durch den steigenden Druck in den Bläschen platzen diese auf und geben ihr klares Sekret frei. Nach einiger Zeit heilt die anfangs nässende Erosion unter Krustenbildung ab. Im weiteren Heilungsprozess, der oft mehre Wochen dauern kann, zeigen sich dann Schuppen und Hautfurchen (Lichenifikation). All diese Stadien könne auch gemeinsam auftreten, was den Leidensdruck natürlich verstärkt.

Meine Überzeugung

Ich bin überzeugt, dass viele Hautkrankheiten, z.B. auch das dyshidrotische Ekzem, heilbar sind. Leider glauben die meisten Betroffenen, dass sie ihr Leben lang darunter leiden müssen.

Natürlich wünschen sie sich eine intakte, glatte und zarte Haut; möchten wieder gut schlafen und erholt aufwachen und einfach normal leben!

So ging es mir auch. Ich erinnere mich, dass ich einmal zu einer Freundin sagte: “Ich wünsche mir so sehr, dass ich einfach mal nur eine ganz normale Handcreme benutze und weiter nicht an meine Hände denken muss“. Dieser Wunsch hat sich für mich schon vor vielen Jahren erfüllt. Das wünsche ich Ihnen auch!

Deshalb helfe ich heute Menschen mit Hauproblemen wieder mit Freude in den Spiegel schauen zu können, und sich in ihrer Haut wieder richtig wohlzufühlen.

Was können Sie bei einem dyshidrotischen Ekzem tun?

Schädigende Einflüsse meiden

Grundlage der Behandlung ist natürlich immer das Auffinden auslösender Allergene und Substanzen, um eine weitere Schädigung der Haut durch äußere Einflüsse zu vermeiden.

Das Immunsystem stärken

Je besser Ihr Immunsystem arbeitet, desto intensiver können Ihre Selbstheilungskräfte wirken.

Lassen Sie den Zustand Ihres Darmmilieus labortechnisch untersuchen und beurteilen. Im Anschluss daran ist es oft sinnvoll die „Darmflora“ gezielt aufzubauen, denn 80% des Immunsystems sind im Darm angesiedelt.

Eine ausgewogene Ernährung, die das Säure-Basen-Gleichgewicht berücksichtigt, kann das Immunsystem ebenfalls stärken. Nach Peter Jentschura ist das dyshidrotische Ekzem sogar ein Strukturschaden der Haut, dessen Ursache immer in einer sauren Stoffwechselsituation durch Überlastung und Ausscheidungsstörungen des Gewebes liegt.

Hautpflege

Sie haben schon so viel ausprobiert und wissen gar nicht mehr, wie sie Ihre Haut pflegen sollen? Jedes Mal reagiert sie anders und was schon einmal geholfen hat, schlägt nun gar nicht mehr an.

Die Naturheilkunde hält viele Möglichkeiten einer natürlichen Haupflege bereit, die im Alltag einfach handzuhaben ist. Wenn sich die Stoffwechsellage im Innern verbessert, reicht oft eine leicht unterstützende Pflege aus.

Stressmanagement

Wer sich in seiner Haut nicht wohl fühlt und immerzu auf den aktuellen Hautzustand fixiert ist, reagiert oft gereizt und „dünnhäutig“. Ein stabiles „Nervenkostüm“  hilft mit der Situation gelassener umzugehen. Nicht umsonst spricht man von der Haut als „Spiegel der Seele“.

Finden Sie Möglichkeiten der Stressbewältigung und schaffen damit wieder Raum für Leichtigkeit und Freude

Es ist wichtig, Körper und Seele wieder in die Balance zurück zu führen. Die Naturheilkunde hält auch hier einen großen Erfahrungsschatz für Sie bereit.

 

Wenn Sie Parallelen der obigen Beschreibung zu Ihrem Hautbild sehen und Sie suchen eine naturheilkundliche Behandlung, dann rufen Sie mich an unter 06172/996933 und vereinbaren Sie mit mir einen Termin für ein kostenfreies Informationsgespräch (gerne auch telefonisch). Darin schauen wir gemeinsam, ob und wie ich Sie dabei unterstützen kann, sich in Ihrer Haut wieder wohl zu fühlen.